Blog - Yoga bewirkt viel

DAILY INSPIRATION

 

Dehne den jetzigen Moment aus.

Stoppe deinen Gedankenfluss, der unentwegt nach vorne drängt

und weite deinen Blick für alles, was dich umgibt.

Dadurch steigt deine Zufriedenheit.

 

DAILY INSPIRATION

 

Die Natur gibt unserem Körper Essen, die Natur nährt aber genauso unsere Seele.

Wenn rotbunte Bäume über unsere Köpfe ragen, leuchtende Blumen in den blauen Himmel schauen,

das Meer unseren Blick bis zum Horizont wandern lässt oder Berge uns der Erlösung näher bringen,

dann ist unsere Seele friedlich und wir fühlen Wellen von Glück in uns.

 

DAILY INSPIRATION

 

Wir streben stets nach Erfolg. Aber ist der Misserfolg nicht unser bester Lehrer?

Er regt uns zum Nachdenken an und zu neuen Sichtweisen.

Also, lieber Misserfolg, du bist nicht so schlimm wie ich manchmal denke ;-)

 

DAILY INSPIRATION

 

Zufriedenheit ist eine Leidenschaft

die durch Frieden in uns

Einheit schafft

 

DAILY INSPIRATION

 

Wissenschaftler haben entdeckt: Wenn wir etwas mit Begeisterung und Freude tun,

prägt es sich besser in unser Gehirn ein und wir lernen schneller, leichter und somit auch mehr!

Fantastisch, oder? Also, tun wir alles mit Begeisterung dann wir können nur gewinnen!

 

DAILY INSPIRATION

 

Yoga ist die Begegnung mit uns selbst.

Diese kann uns auch  Enttäuschung und Unsicherheit bringen,

wenn wir die Gründe für Negatives in uns suchen statt in äußeren Umständen.

Aber es ist die einzige Möglichkeit Sinn unseres Daseins zu finden.

 

DAILY INSPIRATION

 

Möge ein reines Feuer in uns brennen,

das alle Hindernisse in uns verbrennt

und uns stark und entschlossen macht!

 

DAILY INSPIRATION

 

Die Schönheit einer Blume,

Der Zauber eines ruhigen Sees,

Die Leichtigkeit der rauschenden Blätter,

all die kleinen Schönheiten des Lebens, brauchen dein offenes Herz, deine wachen Sinne um sich dir zu offenbaren.

 

DAILY INSPIRATION

 

Lebst Du im Gefühl genug zu haben?

Oder lebst Du mit einem Gefühl des Mangels?

Das macht einen großen Unterschied.

 

DAILY INSPIRATION

 

Sei Du selbst. Sei Deinen besten Eigenschaften treu.

Dann bist du glücklich. Und Dein Glücklichsein ist unabhängig von äußeren Umständen.

 

DAILY INSPIRATION

 

Wo suchen wir eigentlich unser Glück? Wo kommt dieser Drang in uns her immer schnell sein zu müssen?

Irgendwo anders ankommen zu müssen? Nach vorne zu hasten?

Und was wenn wir so immer vor unserem Glück davon laufen?

Weil das Glück bei uns ist, in der Gegenwart, direkt jetzt und hier. Durch Innehalten finden wir es.

 

DAILY INSPIRATION

 

Nicht einmal unser nächster Atemzug ist uns sicher.

Doch das Geheimnis ist:

Wenn wir mit Dankbarkeit über das glücklich sind, was wir haben, kann uns kein Unglück etwas anhaben.

 

DAILY INSPIRATION

 

Leid und Glück - zwei Gegensätze. Doch sie sind eng verbunden.

Erst wenn wir Leid erleben und seine Wurzeln erkennen, können wir wirkliches Glück erfahren.

(nach Thich Nhat Hahn)

 

Wahre Begegnungen passieren,

wenn wir nicht nur hören was der andere sagt,

sondern wenn wir verstehen was er meint.

Dann kommunizieren die Herzen.

 

 

THEMA IM MAI: Ruhig bleiben in Stress-Situationen

 

STRESS DER DURCH ÄUßERE FAKTOREN ENTSTEHT

 

Immer wieder fühlen wir uns unwohl und unter Druck, weil uns die Anforderungen, die von außen an uns gestellt werden, über den Kopf wachsen. Gründe dafür können verschieden sein. Vielleicht sind es  zu viele Aufgaben und die Zeit dafür zu knapp. Vielleicht sind es Aufgaben, die wir nicht erfüllen können oder wollen.

Wenn wir spüren, dass unser Atem immer flacher wird. Wenn wir hektisch werden und schnell die Nerven verlieren dann sind das die sicheren Anzeichen für Überforderung. Wir müssen eine Pause einlegen. Je früher desto besser. Wenn wir in Gedanken ein Zwiegespräch mit uns selbst führen, können wir die Ursachen für unseren Stress herausfinden. Konkret kann das so aussehen:

Wir atmen bewusst und lange aus.

Wir halten inne und nehmen wahr was gerade in uns geschieht, welche Gefühle, Gedanken, Stimmungen sind gerade in uns vorherrschend?

Dann fragen wir uns selbst und unsere eigenen Antworten bringen Licht in die Situation:

Was ist es genau, das mich stresst?

Warum stresst es mich? Sind es eher eigene Erwartungen, unser Perfektionismus, den wir uns selbst auferlegen? Oder fühlen wir uns den Erwartungen anderer nicht gewachsen? Vielleicht finden wir auch heraus, dass wir etwas einfach nicht möchten, weil unser Gefühl es so sagt.

Dann machen wir uns eine eigene Prioritätenliste. Zuerst können wir das ruhig richtig niederschreiben, mit etwas Übung reicht es wenn wir im Kopf damit arbeiten.

Wir legen also fest: Was ist jetzt am wichtigsten, was kann noch etwas warten und für was gibt es später noch Zeit. Und wichtig ist, dass wir wirklich eine Reihenfolge finden und diese einhalten! Dieser Schritt beendet unsere Illusion alles gleichzeitig tun zu müssen. Hilfreich um diese Reihenfolge herauszufinden ist die Frage: Was passiert wirklich, wenn ich etwas nicht mache? Wenn ich mich zurückziehe? Einmal "Nein" sage? Und bei einer ehrlichen Einschätzung fallen die vorgestellten Folgen deutlich unproblematischer aus. Der Stress verursacht Dramatik in unserem Kopf, so dass wir dazu neigen alles schlimmer zu empfinden als es ist oder andere wahrnehmen.

Gute, sensible Selbstbeobachtung brauchen wir hier auch. Wo sind meine Grenzen? Wie lange kann ich noch so weitermachen? Wann muss ich meinen eigenen Impulsen nachgehen? Und das alles muss sein um mich persönlich weiterzuentwickeln. Wenn ein "Ja" zu anderen immer ein "Nein" zu uns selbst bedeutet, werden wir damit nicht glücklich.

 

Wenn wir uns ärgern und aufregen. Immer die erste Frage: Ist die Sache die Aufregung wert? Wann schaden wir uns damit nur selbst? Denn, angenommen ich ärgere mich über die dominante Art eines Kollegen. Sage ich nichts, bleibt die ganze Aufregung bei mir, ich fühle den Ärger, die Wut oder Traurigkeit. Das bedeutet, dass leider die ganze Zerstörungskraft meiner Gedanken und Gefühle auch nur bei mir bleiben. Ich leide nun auf ganzer Ebene alleine. Denn der andere weiß nicht einmal etwas von meinem Groll ... Oder aber ich gehe den anderen gezielt an, kritisiere ihn, weise ihn in seine Schranken. Dann bekommen wir beide die negativen Gefühle. Ist das besser? bringt es uns weiter? AMMA, eine indische Weise, sagt; "Wut ist wie ein Messer dass auf beiden Seiten klingen hat. Es verletzt beide beteiligten ."

Wenn wir also zuerst inne halten, finden wir leichter eine Lösung die nicht verletzt. Damit keine negative Gegenreaktion hervorgerufen wird sondern eine größere Chance für eine friedliche Einigung und Verbesserung entsteht.

 

Wenn wir diese Schritte üben merken wir mit der Zeit, dass wir wie selbstverständlich ruhiger bleiben. Das ist eine Entwicklung, die uns und anderen zugute kommt!

 

Hari Om Tat Sad

 

 

INSPIRATION VOM MITTWOCH, 14.5.2014

 

Erfolg braucht nicht viel:

Er braucht dich und dein Glück. Du brauchst:

Geduld, Beharrlichkeit und Liebe zu dem was du tust.

Dann kommt der Erfolg von selbst.

 

INSPIRATION VOM MONTAG, 12.5.14

 

Möge ich die Gelassenheit haben, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

(Nach dem Gelassenheitsgebet)

 

INSPIRATION VOM  SONNTAG, 11.5.14

 

Wenn du heute kein Lächeln mehr hast,

schenke ich dir eines von meinen.

(amerikanischer Spruch)

 

INSPIRATION VOM SAMSTAG,  10.5.14

 

Der Weg zur Erkenntnis führ durch den Schmerz.

Die Erkenntnis verwandelt Schmerz in Glück.

 

INSPIRATION VOM FREITAG, 9.5.14

 

Aktivität macht Kopf und Körper frei.

Sie vertreibt alle Müdigkeit und

du fühlst dich lebendig.

 

INSPIRATION VOM DONNERSTAG 8.5.14

 

Heute habe ich mich einmal wieder im Alltag verloren -

und beim Yoga üben wieder gefunden.

Das ist Glück für mich.

 

INSPIRATION VOM  MITTWOCH, 7.5.14

 

Die Vergangenheit liegt hinter uns,

die Zukunft ist noch im Nebel.

Füllen wir den jetzigen Moment mit Leben,

wird die Zukunft sicher glücklich!

 

INSPIRATION VOM DIENSTAG, 6.5.14

 

Oft bedeutet ein "Ja" zu anderen, ein "Nein" zu sich selbst.

Schenke dir selbst ein "Ja" und

alle werden sich dir anschließen.

 

INSPIRATION VOM MONTAG, 5.5. 14

 

Das Paradies ist nicht im Himmel. Es ist auf der Erde.

Du erlebst es,

wenn Du anderen nur ein bisschen Paradies schenkst.

 

 

INSPIRATION VOM SONNTAG, 4.5.14

 

Die Sonne scheint immer -

auch wenn die Wolken grau und sehr dicht sind.

 

 

Thema vom Montag, 28. April 14

 

Wie ist das Leben in einem Ashram in Indien?

 

Ein Ashram ist ein Zentrum in dem sich Menschen treffen mit den selbem Ideen und Anliegen. Oft ist eine Persönlichkeit als Leitung und Lehrer der Kopf des Zentrums, sie kann dort dauerhaft oder teilweise leben oder auch schon verstorben sein. Es gibt die unterschiedlichsten Facetten. Menschen leben dort fest, Besucher können einfach oder nur eingeschränkt kommen, und die Größe variiert auch sehr stark. Generell können wir diese Zentren mit Klöstern vergleichen.

Mehrere Aspekte machen einen Aufenthalt in einem Ashram zu einem besonderen Erlebnis: Oft leben viele Menschen auf engem Raum mit wenig materiellem Komfort, das führt uns unsere eigenen Ansprüche, Erwartungen und auch Enttäuschungen vor Augen. In Ausnahmesituationen erfahren wir viel über uns selbst und unsere Toleranz für andere. Sehr viel mehr wie wenn wir ungestört zu Hause in unserem Zimmer sitzen ... AMMA sagt; "Ein Ashram ist wie eine Stein Trommel. In ihr werden viele eckige und kantige Steine geworfen, und sie reiben sich so lange aneinander bis alle rund geworden sind."

Dazu herrscht in jedem Ashram aber eine besondere Stimmung, die es uns erleichtert uns auf das Geschehen einzulassen. Überall wo sich Menschen treffen und das gleiche praktizieren und kultivieren entsteht eine Atmosphäre die es uns leicht macht das selbe zu erfahren. Denken wir nur an die heilige, berührende Stimmung in alten Kirchen, die uns unerklärlich still macht. So ist es auch in einem Ashram, die Kraft der spirituellen Ausrichtung macht es unserem Geist leicht zur Ruhe zu kommen, herauszufinden, was wir wirklich wollen, uns wichtig ist und unsere eigene innere Kraft wird deutlich spürbar. Ein Ashram kann in uns die guten Eigenschaften hervorbringen die noch schlummern. Gleichermaßen auch "schlechte", uns blockierende Tendenzen aufzeigen und uns helfen sie abzulegen. In einem Ashram zu sein bedeutet in einer "Lebensschule" sich selbst weiterzuentwickeln.

Hari om tat sad

Eure alice

 

 

03. Dezember 2013

 

Der Donut

 

Aus dem Amerikanischen kommt das Sprichwort:

 

Der eine sieht den Donut, der andere das Loch.

 

Ein lustiges Beispiel von vielen, die Optimisten und Pessimisten beschreiben. Die Theorie über Optimisten und Pessimisten erklärt uns, dass wir bestimmte Grundtendenzen haben. Diese stehen sich als Gegensätze gegenüber. Die einen sehen immer alles eher positiv und die anderen eher negativ.

Sind wir also tapfer und ehrgeizig versuchen wir optimistisch zu sein und zu bleiben! Leider kann uns das auch unter Druck setzten und damit auf Dauer schaden. Denn das Leben ist nicht rein schwarz-weiß, es ist bunt!  Und es ist nicht immer schön, harmonisch und prima. Nein, es gibt immer wieder Situationen in denen wir nicht optimistisch bleiben können. Dabei müssen wir immer eins bedenken: Es ist vollkommen normal, dass es uns auch einmal nicht gut geht, wir Ängste und Sorgen haben. Sind wir dann gleich Pessimisten? Nein, wenn wir dann unzufrieden mit uns sind, schaden wir uns selbst mehr als dass wir uns helfen.

Yoga schenkt ein Verständnis, das uns Druck und Zwang abnimmt.

Denn wir können den Spruch auch ein wenig ergänzen und anders interpretieren:

 

Manchmal sehen wir den Donut und manchmal das Loch.

 

So sind wir einfach, ob wir es gut heißen oder schlecht. Manchmal geht es uns gut, wir fühlen uns stark und ausgeglichen und sind voller Optimismus. Manchmal sind wir innerlich in Aufruhr und fühlen uns niedergeschlagen und unsicher, dann sehen wir so manches dramatischer und in schlechterem Licht. Dass das so ist hat seine Berechtigung, denn (um bei diesem Beispiel zu bleiben)

 

Wenn wir immer nur den Donut sehen, essen wir ihn immer und werden mit der Zeit dick. Das schadet uns auch.  Da tut es gut mal nur das Loch zu sehen und auf die Kalorien zu verzichten …

 

Yoga sagt uns, dass wir in Ordnung sind, so wie wir sind. Dass es nur normal ist, wenn es uns mal gut und mal nicht so gut geht. Alles verändert sich immer wieder. Und zwar die äußeren Umstände genauso wie innere Zustände. So bleiben auch Schmerz und Kummer nicht für immer. Wenn wir ihm offen begegnen und den Mut haben uns selbst so anzunehmen wie wir eben sind, werden wir ruhiger und gelassener.

Dies üben und kultivieren wir in den Yogasessions genauso wie die Fitness unseres Körpers.

 

 

Herzliche Grüße,

Eure Alice

10. Oktober 2013

 

Streit und Frieden

 

Egal wie er ausgeht, im Streit gibt es immer nur Verlierer.

Im Frieden dagegen immer nur Gewinner.

 

Amma, eine indische Weise (geb.1953) sagt:

Wut und Streit sind wie ein Messer, das auf beiden Seiten schneidet, es verletzt nicht nur „den Gegner“ sondern auch einen selbst.

 

Natürlich ist es unsere Menschlichkeit, dass wir uns immer wieder ärgern oder in Wut geraten. Dann passiert es uns, dass wir andere verletzten, mit ihnen streiten oder schimpfen. In diesem Moment machen wir uns nicht bewusst, dass wir bei unserem gegenüber Wunden erzeugen. Alles was einmal gesagt oder getan ist, ist und bleibt. Selbst eine Entschuldigung kann keine Wunden und später ihre Narben ungeschehen machen. Genauso schaden wir auch uns selbst, denn unser inneres Gleichgewicht geht uns im Streit verloren und wir fühlen uns erschöpft und unzufrieden.

 

Eine Geschichte zeigt das sehr deutlich:

 

Eine Familie hatte einen sehr streitsüchtigen und aufbrausenden Sohn. Eines Tages gab ihm der Vater einen Beutel gefüllt mit Nägeln und bat ihn, jedes mal, wenn er wütend war und in Streit geraten war, einen Nagel in die Hauswand zu schlagen. Der Sohn befolgte den Rat. Am ersten Tag hatte er 30 Nägel in die Wand geschlagen. Wie er das sah, hielt er inne. Er war selbst überrascht und hätte nicht gedacht, dass er so oft in Auseinandersetzungen verwickelt war. Er begann nachzudenken und musste sich eingestehen, dass viele Konflikte von ihm selbst provoziert waren und nicht stets nur die anderen „Schuld“ waren.

Er begann an sich selbst zu arbeiten. Von einem Yogi lernte er Asanas, Pranayama und Meditation. Mit den kommenden Monaten nahm tatsächlich die Zahl der Nägel, die er täglich in die Wand schlug ab. Irgendwann schien es ihm sogar anstrengender einen Nagel in die Wand zu schlagen anstatt sich einfach zu beherrschen und friedlich zu bleiben.

Und es kam der Tag, an dem er abends keinen einzigen Nagel in die Wand geschlagen hatte. Voller Stolz ging er zu seinem Vater. Der lobte ihn, gab ihm aber eine weitere Aufgabe. Nun solle er jeden Tag den er in Frieden verbrachte einen Nagel wieder aus der Wand heraus ziehen.

Der Sohn befolgte auch nun wieder den Rat des Vaters und es dauerte wiederum einige Zeit bis alle Nägel aus der Wand gezogen waren. Als er den letzten Nagel entfernt hatte ging er erneut zu seinem Vater. Der stellte sich mit ihm zusammen vor die Wand und sprach: „Siehst du, mein Sohn, du hast dich sehr verbessert und an deiner Entwicklung gearbeitet, darüber bin ich froh und dankbar. Doch sieh dir die Wand an: Ist sie noch dieselbe wie zu Beginn unseres Experiments?“ Der Sohn musste zugeben, dass die vielen Löcher, die die Wand von den Nägeln erhalten hatte, nicht besonders schön waren, sie waren alle noch deutlich sichtbar. Daraufhin fuhr der Vater fort: „Du siehst, dass dein Handeln Spuren in der Wand hinterlassen hat und solche Spuren hinterlassen auch Streit und Wut in den Herzen der anderen und in deinem eigenen. Und denk daran, eine Verletzung, die du durch Worte erzeugst schmerzt genauso stark wie eine die du dem Körper zufügst – manchmal sogar noch mehr.“

 

(nach Bernd Balaschus/ Yoga Geschichten)

 

Diese Geschichte zeigt verschiedene Aspekte sehr deutlich:

 

Wenn es uns gelingt unser eigenes Verhalten mit Abstand wahrzunehmen, haben wir den ersten Schritt einer positiven Veränderung getan. Wichtig ist dabei, dass wir geeignete Mittel finden, die die Kraft haben uns die Augen zu öffnen. Reine Worte sind oft uneffektiv, wir brauchen reale Beispiele aus dem Leben. Die Sprache der Nägel in der Geschichte war deutlich.

 

Natürlich sind wir nicht immer Herr unserer Gefühle und manchmal fordern uns Situationen so heraus, dass wir die Beherrschung verlieren. Es ist wichtig zu verstehen, dass das ganz normal ist. Doch wir haben auch Möglichkeiten unser Verhalten zu beeinflussen und uns zu verbessern. So dass wir selbst und die anderen Menschen in unserer Umgebung gut und friedlich leben können. Mit Achtsamkeit und beharrlichem Üben können wir uns unsere Eigenheiten bewusst machen, und damit den Weg frei machen für Veränderung. Wir haben selbst die Möglichkeit uns glücklich zu machen.

 

„Ein Freund ist jemand, der versteht was ich meine auch wenn ich mich undeutlich oder falsch ausdrücke.“ Das habe ich einmal in einem Gedicht geschrieben.

Wenn wir also verstehen, wie wir Menschen sind und unsere eigenen „Schwächen und Fehler“ sehen können, so können wir auch wohlwollend und freundlich mit anderen umgehen. Durch unsere Sichtweise können wir beeinflussen ob unsere Wunden und Narben schwer und lang anhaltend sind oder schneller heilen und verschwinden.

 

Selbst so wenig wie möglich anderen Wunden zufügen und mit der Wut anderer wohlwollend umgehen. Wenn es uns mit der Zeit und etwas Übung immer mehr gelingt diese Komponenten zusammenzufügen, dann geht es uns langfristig gut und wir können in Frieden leben.

 

Hari Om tatsat

(Ehre dem höchsten Wissen und der Wahrheit)

 

Friedliche Grüße,

Euer Alice

13. September 2013

 

Wunderschön warm und sonnig draußen, entspannt und friedlich drinnen

 

DAS YOGA ERÖFFNUNGSFEST WAR EIN VOLLER ERFOLG

 

Es war ein buntes Bild, das Yogaeröffnungsfest am vergangenen Samstag, 7.9.13. Während Kinder am Flüsschen Blaulach „angelten“ und andere Abenteuer erlebten, saßen die Erwachsenen gemütlich in der Sonne, plauderten und ließen sich die angebotenen Leckereien schmecken.

 

Bei mir im Yoga soll sich jeder wie zu Hause fühlen, das war mir auch bei diesem Fest wichtig. Es war ein wunderbar entspanntes Kommen und Gehen. Viele blieben auch und genossen Gespräche im Schatten der Bäume. Manch einer holte sich Infos über meine Yoga-Angebote.

 

Zu den Schnupperstunden wurde es dann still im Raum. Allen Teilnehmern gelang es dank Yoga in kurzer Zeit ganz bei sich anzukommen und zu entspannen. Beim Kinderyoga, wirbelten sie voller Lebensfreude durch den Raum, v.a. der Kopfstand auf meinem Bauch begeisterte sie.

 

Meine Yogapräsentation verlegte ich nach draußen. Yoga im warmen Sonnenlicht praktizieren zu können, von grünem Gras umgeben und mit Plätschern des Flüsschens, was gibt es schöneres?

 

Jeder genoss das Essen. Alle Speisen waren liebevoll zubereitet und serviert von meinen Yogis und mir. Dabei war alles vegetarisch und sattwisch, das bedeutet ausgeglichen. Der Yogi ernährt sich viel von frischem Obst und Gemüse, auch Joghurt und Milch zählen zu den „ausgleichenden Lebensmitteln“. Fleisch findet man auf dem Speiseplan eines Yogi nicht und trotzdem ist das Angebot vielfältig und schmackhaft.

 

Als es langsam dunkel wurde lösten viele Teelichter im Yogaraum die lachende Sonne ab und es wurde besinnlich und gemütlich. Viele der Kinder hörten sich die indischen, spirituellen Lieder an und staunten über Teelichter und Rosenblätter. Wir hatten auf dem Boden ein großes Om aus Teelichtern gezaubert und zum Abschluss übersäten wir es mit bunten Rosenblättern. Die Wärme und Energie schickten wir hinaus in die Welt zu allen Menschen, der gesamten Natur und dem Universum.

 

Ein gelungener Tag ging zu Ende und ich danke von ganzem Herzen meinen lieben Yogis für ihre Unterstützung und Hilfe in allen Bereichen.

Ohne sie hätte ich das nicht meistern können.

 

Alles was ich spreche und mein Handeln widme ich in Dankbarkeit und Demut dem reinen höchsten Wissen, das in jedem von uns wohnt.

 

Herzliche Grüße,

Eure Alice

 

 

I  Yoga- bewegt im Herzen   I  Alice Gundert-Ventroni  I  Hindenburgstr. 12  I  72172 Kusterdingen  I  +49 1525 4610506  I  kontakt@yoga-bewegtimherzen.de  I  Impressum

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